Tom Clancy’s Splinter Cell ist ein von Ubisoft Montreal und Ubisoft Schanghai entwickeltes Stealth-Spiel und der erste Teil der Splinter-Cell-Reihe. Er wurde 2002 vom Mutterkonzern Ubisoft zunächst exklusiv für die Xbox veröffentlicht. Versionen für Microsoft Windows, PlayStation 2 und Nintendo GameCube folgten im Jahr 2003.
Das Spiel handelt von dem Agenten Sam Fisher, der für den fiktiven amerikanischen Geheimdienst Third Echelon der NSA arbeitet. Dieser entsendet ihn zu verschiedenen Missionen, meist hinter der feindlichen Front. Der Schwerpunkt bei diesen Missionen liegt weniger auf dem für Shooter üblichen Ausschalten von Feinden, vielmehr ist das unbemerkte und lautlose Vorgehen zentrales Element.
Splinter Cell spielt im Jahr 2004 und in Asien, vor allem im Transkaukasus und in Myanmar. Es handelt von dem fiktiven georgischen Präsidenten Nikoladze, dessen Plan es ist, das Nachbarland Aserbaidschan zu erobern. Third Echelon, das in den Fall durch die Ermordung zweier ihrer Agenten in Georgien involviert wurde, entsendet Fisher, um den geplanten Angriff zu verhindern.
Das Spiel erhielt aufgrund seines neuartigen Spielprinzips sehr gute Bewertungen. Die aggregierte Gesamtwertung aller Versionen bei Metacritic beträgt etwa 90 von 100 Punkten.
2004 erschien mit Tom Clancy’s Splinter Cell: Pandora Tomorrow ein Nachfolger.
Handlung
Die Handlung spielt im Jahr 2004. Die CIA nimmt Kontakt zu NSA-Abgesandten auf, da sie den Kontakt zu einem ihrer Agenten, Alison Madison verloren haben. Ein zweiter Agent namens Blaustein wurde in Tiflis eingeschleust, um den Kontakt zu der gerade erst verschwundenen Alison Madison wiederherzustellen. Als auch er verschwindet, schickt Third Echelon den Geheimagenten Sam Fisher vor Ort, um die Lage einzuschätzen und den Kontakt zu den verschwundenen Agenten herzustellen.[2]
Im Polizeirevier in Tiflis aber findet man die Leichen der beiden Agenten. Ihnen wurden ihre Implantate entfernt. Die Indizien der Tat führen ins georgische Verteidigungsministerium. Deswegen begibt sich Sam sofort dahin. Dort erfährt er, dass der neue georgische Präsident Nikoladze hinter der ganzen Sache steckt. Sein Plan ist, "unbemerkt" mit Waffengewalt Aserbaidschan zu erobern. Die Spuren führen Fisher auf eine Bohrinsel im kaspischen Meer. Dort muss er einen Techniker verfolgen, der im Besitz eines wichtigen Computers ist, in dem sich wichtige Daten zu Kontaktpersonen befinden. Der Techniker muss sich jedoch in diesen Computer erstmal einloggen. Zwischenzeitlich begibt sich die NATO wegen des geplanten Angriffs Nikoladzes nach Aserbaidschan und greift die Bohrinsel an. Nach einer Planänderung muss Sam den Techniker überwältigen und den Computer bergen. Da Third Echelon diesen Computer ausgewertet hat, wissen sie nun, dass sich innerhalb der Reihen der CIA ein Maulwurf befindet. Sam hackt den Hauptserver der CIA und findet heraus, dass dieser Maulwurf Mitchell Dougherty heißt. Er muss Dougherty überwältigen, und zu seinen Kollegen bringen, die draußen auf ihn warten. Verhöre zeigen aber, dass Dougherty nur die Angewohnheit hat, wichtige Daten auf ungeschützten Computern zu lagern. Indessen versucht die IT-Spezialistin Anna Grimsdóttir den Ort der Hackerangriffe ausfindig zu machen, dieser Versuch schlägt jedoch fehl und sie wird entdeckt, aber jetzt ist der Ort der Angriffe bekannt; ein Firmengebäude namens Kalinatek. Die Terroristen im Kalinatekgebäude haben jetzt gemerkt, dass ihre Tarnung aufgeflogen ist, und beginnen mit der Vernichtung von Beweisen, zu denen sie auch ihre Computertechniker und -hacker zählen. Einer dieser Hacker ist im Besitz von wichtigen Informationen. Diesen muss Sam finden und verhören.